AGIBOT C2P — gewerblicher Scheuersaugroboter

Der AGIBOT C2P wechselt zwischen vier Reinigungsmodi, erkennt Kurzflorteppich per RGBD-Vision und arbeitet im leisen Feuchtwischen mit 60 dB(A). Der 4-L-Frischwassertank reicht im Standardscheuern etwa 2 h innerhalb einer Akkulaufzeit von 4 h.

C2P Scheuersaugmaschine für kleine und mittlere Flächen
C2PScheuersaugmaschine für kleine und mittlere Flächen
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Vier Reinigungsmodi, automatisch oder aufgabenbezogen

Der C2P deckt Kehren, Saugen, Staubwischen und Scheuern ab. Standardmäßig wählt er den Modus nach Aufgabe, Bereich und Bodenart; für eine Aufgabe kann auch ein einzelner Modus gesperrt werden.

  • Kehren

    Seitenbürsten führen Schmutz in die Hauptreinigungsspur. Mit beiden Seitenbürsten beträgt die Kehrbreite 510 mm.

  • Saugen

    Nimmt Feinstaub von Hartboden und Kurzflorteppich auf. Im Teppichmodus hebt sich die Walze an und der Lüfter läuft im Saugmodus.

  • Staubwischen

    Verwendet ein wiederverwendbares Walzentuch statt eines Einweg-Staubtuchs. Es wird etwa alle drei Tage gewaschen und etwa alle drei Monate ersetzt.

  • Scheuern

    Die effektive Scheuerbreite beträgt 370 mm. Der Bereich von 300–700 m²/h umfasst alle vier Modi; im geraden Standardscheuern liegt der nominale Höchstwert bei 700 m²/h.

  • Automatischer und manueller Wechsel

    Die Teppicherkennung hebt die Walze an und wechselt automatisch auf Saugen. Ein Bereich kann auch als reine Saugzone markiert oder einer Aufgabe ein einzelner Modus zugewiesen werden.

  • Aufgabenkombinationen

    Ein Durchgang kann Kehren, Saugen und Feuchtwischen verbinden. Eine echte Folge Erst-keinen-dann-scheuern wird als zwei zeitlich geordnete Aufgaben angelegt.

Reinigungsleistungsbereich
300–700 m²/h
Effektive Scheuerbreite
370 mm
Kehrbreite
510 mm
Überfahrhöhe
25 mm
C2P wechselt zwischen Hartboden- und Teppichmodus
C2P wechselt zwischen Hartboden- und Teppichmodus

Erkennt den Boden unter sich

Der C2P unterscheidet Teppich und Hartboden per RGBD-Vision. Das Ergebnis ändert das Reinigungsverhalten ohne Unterbrechung der Aufgabe; Langflorteppiche liegen außerhalb des unterstützten Bereichs.

  • Kamerabasierte Teppicherkennung

    Tiefenpunktwolken und Bildinformationen klassifizieren den Boden. Die Erkennung nutzt RGBD-Vision, nicht Strom, Drehzahl oder Multispektraltechnik.

  • Teppichmodus

    Auf Teppich hebt sich die Walze, die Wasserzufuhr stoppt und die Maschine läuft im Saugmodus. Der Lüfter bleibt auf der Saugstufe; eine separate Teppich-Boost-Stufe gibt es nicht.

  • Unterstützte Teppicharten

    Kurzflorteppiche und Matten werden unterstützt. Langflorteppiche werden wegen der Verzahnungsgefahr nicht empfohlen.

  • Sanfter Übergang

    Die Walze hebt und senkt sich im Übergangsbereich, ohne dass der Roboter anhält oder langsamer wird. Dieselbe Aufgabe läuft vom nassen Hartboden zum trockenen Teppichsaugen weiter.

  • Manuelle Bereichssteuerung

    Bereiche lassen sich auf Saugen, Feuchtwischen oder Scheuern festlegen. Für Teppichbereiche, bei denen die visuelle Erkennung Unterstützung braucht, kann Saugen als feste Zone gesetzt werden.

Leise Modi mit definierten Geräuschgrenzen

Der beworbene Geräuschwert gilt für leises Feuchtwischen, nicht für jeden Modus. Der C2P nennt 60 dB(A) für leises Feuchtwischen und 65 dB(A) für den Standardmodus; Saugen und höhere Leistungsstufen sind lauter.

  • Leises Feuchtwischen: ≤60 dB(A)

    Dieser Modus eignet sich für Gästeflure, belegte Büros und nächtliche Korridore, in denen geringer Lärm die Planung bestimmt.

  • Standardmodus: ≤65 dB(A)

    Der Standardmodus ist leiser als starke Saug- oder Schwerreinigung, aber lauter als die leise Feuchtwischstufe.

  • Leistungsstärkere Modi

    Für Saug- und Schwerreinigungsmodi wird kein separater dB-Wert veröffentlicht. Sie sollten außerhalb lärmempfindlicher Zeiten eingeplant werden.

  • Geschwindigkeit folgt dem Profil

    Leises Feuchtwischen hat keine eigene feste Geschwindigkeit; die Maschine nutzt das gewählte Profil von 0,2 bis 0,6 m/s. Fein- und Tiefenprofile laufen langsamer.

C2P wischt nachts einen Hotelkorridor
C2P wischt nachts einen Hotelkorridor

Einsatz mit oder ohne festen Wasseranschluss

Der C2P ist kompakt genug für bestehende Gebäude, die Station hat jedoch klare Anschlussanforderungen. Ohne festen Wasseranschluss und Abfluss ersetzt der mobile Wasserwagen die Installation, erfordert aber manuelles Befüllen und Entleeren.

  • Anforderungen an die feste Station

    Eine geerdete 220-V~/50-Hz-Steckdose, Wasseranschluss mit 0–0,7 MPa und mitgeliefertem Druckminderer und Filter, ein naher Bodenablauf sowie stabiles Wi-Fi. Vorne etwa 2 × 1,5 m für das Andocken freihalten.

  • Erster Einsatz

    Ein Standardobjekt benötigt im Mittel einen Tag; mehrgeschossige oder komplexere Objekte zwei bis drei Tage. Bediener können nach der Schulung kartieren; bei komplexen Projekten kann ein Techniker vor Ort sein.

  • Kartierung und Fernbearbeitung

    Ein Kartierungsdurchgang kann etwa 15.000 m² abdecken; ein normales Stockwerk dauert rund 30–60 Minuten. Bereichszeichnung und Punkte lassen sich bearbeiten, sobald der Roboter online ist.

  • Mobiler Wasserwagen

    Der Wagen fasst 30 L Frisch- und 40 L Schmutzwasser. Die Station kann daraus Frischwasser entnehmen und Abwasser einleiten; Befüllen und Entleeren des Wagens bleiben manuell. Bei ein bis zwei Einsätzen täglich ist typischerweise wöchentliche Wartung nötig.

  • Kompakte Durchfahrt und Überfahrung

    Der Körper ist ohne Seitenbürsten 510 mm breit, die Kehrbreite beträgt 510 mm. Für gerade Einwegdurchfahrten werden 650 mm, für automatisches Wenden 700 mm benötigt; 25 mm werden vertikal überfahren, ohne zu reinigen.

Mobiler Wasserwagen des C2P
Mobiler Wasserwagen des C2P

Lade- und Nachfüllzyklus an der Station

Der C2P kehrt bei etwa 20% Akkustand, leerem Frischwasser oder vollem Abwasser zurück. Die Station übernimmt Wasser, optionale Staubabsaugung und optionale Trocknung; der Kreislauf benötigt weiterhin Strom, Wasser und Abfluss vor Ort.

  1. Rückkehr
  2. Andocken
  3. Nachfüllen / Abpumpen
  4. Optional Staub und Trocknung
  5. Aufgabe fortsetzen
  • Auslöser für die Rückkehr

    Die Akkuschwelle ist konfigurierbar und ab Werk auf etwa 20% gesetzt. Auch bei leerem Frischwasser oder vollem Abwasser kehrt der Roboter zurück.

  • Nachfüll- und Abpumpzeit

    Das Andocken dauert etwa eine Minute, das Befüllen etwa vier und das Abpumpen zwei bis zweieinhalb Minuten. Ohne Laden dauert der Wasserkreislauf etwa 8–10 Minuten.

  • Akku- und Wasserlimits

    Der Akku reicht etwa 4 h, der 4-L-Frischwassertank im Standardscheuern etwa 2 h. Die kürzere Grenze beendet den Lauf zuerst; nach dem Nachfüllen kann innerhalb des Akkufensters weitergearbeitet werden.

  • Staubabsaugung und Trocknung

    Automatische Staubabsaugung und Mopptrocknung sind optionale Stationsfunktionen. Der Stationsbehälter fasst 10 L und wird manuell geleert; der Behälter am Roboter fasst 1,1 L.

  • Manuelle Wartung bleibt nötig

    Einplanen sind wöchentliche Behälterreinigung, monatlicher HEPA-Wechsel sowie die regelmäßige Reinigung von Bürsten, Tuch und Sauglippe. Saugrohre und Sauglippe werden an der Station nicht automatisch gespült.

Dockingstation des C2P
Dockingstation des C2P

Cloud-Verwaltung mit Offline-Aufgaben

Robot Link trennt Reinigungs- und Betriebsrollen. Die Cloud erfasst Aufgaben und Berichte; Karten und zugewiesene Aufgaben bleiben am Roboter, damit die Reinigung bei Netzausfall weiterläuft.

  • Robot Link App

    Die iOS- und Android-App bietet je nach Rolle Live-Überwachung, Fernsteuerung, Zeitplanung, Kartenbearbeitung und Datenberichte.

  • Rollen und Rechte

    Eine Organisation kann mehrere Roboter verwalten. Administrator-, Betriebs- und Reinigungsrollen erhalten unterschiedliche Geräte- und Funktionsrechte.

  • Zeitpläne und Sperrzonen

    Wiederkehrende Aufgaben und zeitabhängige Intensitätswechsel werden unterstützt. Virtuelle Wände, Sperrzonen sowie Tür- oder Aufzugsanbindung werden objektbezogen eingerichtet.

  • Aufgabenberichte

    Berichte enthalten Aufgabe und Bereich, geplante und tatsächliche Fläche, Abdeckung, Abschlussquote, Wasserverbrauch, Alarme, Geräteinformationen und den Routenverlauf.

  • Lokale oder private Bereitstellung

    Geräte- und Aufgabendaten liegen standardmäßig in der Cloud; Karten und Aufgaben bleiben für den Offline-Betrieb am Roboter. Eine private bzw. lokale Bereitstellung kann als Projektoption geprüft werden.

Abdeckungs- und Aufgabendaten des C2P in der Robot-Link-Konsole (Oberflächen-Illustration)
Abdeckungs- und Aufgabendaten des C2P in der Robot-Link-Konsole (Oberflächen-Illustration)

Wo C2P am besten geeignet ist

C2P eignet sich für Gebäude mit einer Mischung aus Teppich und Hartboden, einem Reinigungsfenster außerhalb der Arbeitszeiten und ohne Bereitschaft zu Baumaßnahmen.

Geeignete BodenbelägeTeppich · Marmor · PVC-Boden · Fliesen

C2P durchquert eine Hotellobby
C2P durchquert eine Hotellobby
C2P in der Lobby eines Mischnutzungsgebäudes
C2P in der Lobby eines Mischnutzungsgebäudes

AGIBOT C2P Technische Daten

Allgemeine technische Daten

Abmessungen (L × B × H)
520 × 510 × 680 mm
Leergewicht
22.5 kg
Geschwindigkeitsprofile
0,2–0,6 m/s
Abstand zur Kante
<50 mm physischer Abstand
Überfahrhöhe (Fahrt)
25 mm
Steigfähigkeit (nicht reinigend)
8°

Reinigungstechnische Daten

Effektive Scheuerbreite
370 mm
Kehrbreite (inkl. Seitenbürsten)
510 mm
Reinigungsleistung (modusabhängig, max. 700)
300–700 m²/h
Reinigungsmodi
Kehren · Saugen · Staubwischen · Scheuern
Moduswechsel
Standardmäßig automatisch; manuell je Aufgabe oder Bereich sperrbar
Teppicherkennung
RGBD-Vision; nur Kurzflorteppiche und Matten

Akku und Laufzeit

Frischwassertank
4 L
Schmutzwassertank
3.5 L
Schmutzbehälter am Gerät
1.1 L
Akkukapazität
22.4 V · 23 Ah · 380.8 Wh · LiFePO4
Ladezeit
2 h (15–100%)
Akkulaufzeit
4 h
Frischwasserlaufzeit
Etwa 2 h im Standardscheuern

Dockingstation und Einsatz

Geräuschpegel (leises Feuchtwischen)
≤60 dB(A)
Geräuschpegel (Standardmodus)
≤65 dB(A)
Schmutzwassertank der Station
5 L
Wasserversorgung der Station
Direkter Wasseranschluss oder mobiler Wasserwagen; kein separater Frischwassertank
Anschlussbedingungen der Station
220 V~/50 Hz; Wasser 0–0,7 MPa; Abfluss in der Nähe; Wi-Fi-Abdeckung
Automatische Staubabsaugung
Optional; 10-L-Staubbehälter an der Station
Mopptrocknung
Optional
Mobiler Wasserwagen
30 L Frisch- / 40 L Schmutzwasser; manuelles Befüllen und Entleeren

Navigation und Konnektivität

Navigationstechnologie
LiDAR- und Kamerafusion
LiDAR
1 × 2D, 360°, 30 m Reichweite
Kamera- und Näherungssensoren
RGBD, Linienlaser, Ultraschall, Kollisions- und Absturzsensoren
Kartierungsfläche
Etwa 15.000 m²
Cloud-Verwaltung
Remote-Aufgaben und Berichte
Offline-Betrieb
Karten und zugewiesene Aufgaben laufen an Bord; Aufzug- und Türanbindung benötigen das Netz

Alle Angaben gelten für die genannten Testbedingungen und variieren je nach Boden, Verschmutzung und Konfiguration.

Vor der Auswahl

Vier Punkte, die wichtiger sind als die Prospektzahl — jeder mit der passenden Antwort verlinkt.

  • Breite inklusive Seitenbürsten

    520 mm ist die Gerätelänge. Das Gehäuse ist ohne Seitenbürsten 510 mm breit, die Kehrbreite beträgt ebenfalls 510 mm. Für Türöffnungen zählt die Gehäusebreite, nicht die Länge.

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  • Überfahrhöhe hat einen Zustand

    Die 25 mm gelten im Fahrbetrieb; beim Überfahren wird nicht gereinigt. Höhere Schwellen brauchen eine Rampe, keinen improvisierten Übergang.

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  • Akkulaufzeit und Wasserlaufzeit unterscheiden sich

    4 h ist die Akkulaufzeit; mit vollem 4-L-Frischwassertank arbeitet die Maschine im Standardscheuermodus 2 h. Die kürzere Zeit bestimmt die Schicht.

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  • Staubaufnahme an der Station

    Automatische Staubabsaugung und Mopptrocknung sind optionale Stationsfunktionen. Der Stationsbehälter fasst 10 L und wird manuell geleert; der Roboterbehälter fasst 1,1 L. Option und Wartungsroutine vor der Planung bestätigen.

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Service und Support

Der Support beginnt bei Station und Wasserkonzept und umfasst danach Einsatz, Bedienerschulung, Ferndiagnose und After-Sales-Service.

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  • Stations- und Wasserplanung

    Wir prüfen Teppich-/Hartbodenanteil, Reinigungsfenster, Stationsanschlüsse und ob ein mobiler Wasserwagen nötig ist.

  • Einsatz und Schulung

    Ein Standardobjekt wird häufig an einem Tag in Betrieb genommen. Bediener können nach der Schulung kartieren; die Bereichszeichnung kann remote unterstützt werden.

  • Fernunterstützung und OTA

    Die technische Fernunterstützung deckt echte Produktstörungen ab. OTA-Updates sind kostenlos, üblicherweise alle zwei bis drei Monate, und erfordern ein stabiles Netz.

  • Reaktion, Ersatzgeräte und Teile

    Die KA-Reaktion ist auf 0,5 h, die Standardreaktion auf 1 h ausgelegt; bei Sicherheits- oder Sachschäden steht die Lösung binnen 2 h. Ist keine Reparatur vor Ort möglich, wird ein Ersatzgerät bereitgestellt.

Weitere Modelle der Baureihe

C5

C5 · Flaggschiff-Scheuersaugmaschine für große Flächen

Große Flächen

C4

C4 · Kehr- und Scheuersaugroboter für mittlere Flächen

Mittlere Flächen

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